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37° - meine Liebe zum Natursekt

Erfahrungen

37° - meine Liebe zum Natursekt

Die Erkenntnisse eines Natursekt-Liebhabers

Gastbeitrag eines Käufers

Das hier ist der persönliche Erfahrungsbericht eines Käufers und Liebhabers von Natursekt. Er möchte seine Erkenntnisse weitergeben und so anderen helfen. Über Jahre hat er für sich perfektioniert, wie sich gekaufter Natursekt möglichst nah an quellfrisch anfühlen kann. Von Natursekt kaufen über die richtige Lagerung bis zur perfekten Temperatur hat er mir seinen ausgeklügelten Erfahrungsbericht mitgegeben.

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Wie ich meine Leidenschaft für Natursekt neu ausleben konnte

Ich lebe in einer langfristigen Ehe. Im Laufe der Jahre ist der gemeinsame Sex wegen gesundheitlicher Probleme meiner Partnerin unmöglich geworden. Meine geliebte NS-Quelle versiegte unter anderem wegen der vielen Medikamente.

Eine andere Quelle war lange keine Option. Fremdgehen? Für mich ein No go. Dafür liebe ich meine Frau zu sehr. Daran hat sich nie etwas geändert. Nur die Sehnsucht blieb.

Irgendwann wurde sie einfach zu groß. Die Sehnsucht nach dem leckeren Saft, dem geilen, warmen Strahl und genau diesem Gefühl, das ich so vermisst habe. Daher habe ich für mich einen Mittelweg gefunden, der niemanden wirklich verletzt und bei dem ich dennoch meine Neigung sicher ausleben kann, nach der ich mich so sehr sehnte.

Auswahl an verschiedenen Glasflaschen inklusive Gießaufsatz

37° machen den Unterschied

Bei der Suche nach Möglichkeiten habe ich FrauKruner entdeckt. Nur, wie bekomme ich es hin, dass sich gekaufter Natursekt fast wie quellfrisch anfühlt, obwohl das Produkt mindestens einen Tag mit der Post unterwegs ist? Mit dieser Ausgangslage habe ich angefangen, meine eigene Forschung in dem Bereich zu betreiben. Ich wollte für mich den perfekten Natursekt, der von quellfrisch kaum zu unterscheiden ist.

Wichtig ist die Temperatur. Natursekt verlässt mit ca. 37 °C den Körper. Genauso will ich das fühlen. Mein erster Gedanke, den Natursekt in der Mikrowelle zu erwärmen, hat nur mäßig funktioniert. Ich wusste nicht, dass Mikrowellen ungleichmäßig erwärmen und Proteine, Enzyme und Zellen zerstören. Das Fazit der Mikrowelle war, dass der Sekt spätestens am nächsten Tag absolut ungenießbar wurde.

Die nächste Lieferung habe ich dann schonend mit heißem Wasser aus der Leitung im Wasserbad erwärmt. So ein Wasserbad kühlt aber nur zu schnell ab, und die ca. 37 °C sind auch nur schwer zu erreichen beziehungsweise zu halten. Es musste etwas anderes her.

Die Lösung: Massageölwärmer für 37 °C Natursekt

Die Lösung fand ich mit einem Massageölwärmer. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei einem Wasserkocher, nur mit einer einstellbaren Temperatur, die das Gerät selbst hält. So gelingt es mir, den leckeren Saft konstant auf Körpertemperatur zu halten. Die Einstellung liegt bei meinem Gerät knapp unter 1. Je nach Flasche kann es auch mal 20 Minuten bis zur 37 °C-Marke dauern. Die Temperatur kontrolliere ich mit einem Einstichthermometer. Das kommt ziemlich genau an die Quelle.

Der Strahl muss stimmen

Dann ist da noch der Strahl. Ein normaler Flaschenhals ist mit 15 mm recht groß und entspricht so gar nicht der Realität. Die Lösung habe ich mit Flaschenausgießern gefunden. Diese passen in alle Flaschen, die ich verwende. Persönlich habe ich Gefallen an einem Ausgießer namens „Quick-Rip“ gefunden. Da fühle ich mich schon fast exakt an der Quelle…

Natursekt lagern: Mein Vorrat und die Flaschen

Wenn ich eine Lieferung bekomme, fülle ich mir erstmal einen kleinen Vorrat in kleine Schnapsflaschen (50 ml und 95 ml) ab und friere diese für später ein. Die sind auch gut für unterwegs. Ich empfehle, diese Flaschen wegen der Ausdehnung nicht ganz zu füllen und stehend einzufrieren, damit nichts verloren geht. Den größten Teil genieße ich allerdings sofort. Das geht eben nicht anders…

Ich denke, dass randvoll gelieferte Flaschen besser für die Qualität sind, weil dann auch in der Flasche Luftabschluss herrscht. Eine Vakuumierung reicht nun mal nicht durch den Schraubverschluss bis in die Flasche. Gerade wenn sich die Zustellung mal wieder ausgerechnet im Sommer bei hohen Temperaturen verzögert, kann es zu Beeinträchtigungen kommen.

Eingefrorene Flaschen mit Natursekt und Augießer

Glas oder Plastikflaschen für Natursekt?

Glasflaschen glänzen durch ihre "schlechte" Wärmeleitfähigkeit. Einmal aufgewärmt, hält sich die Temperatur des Sekts recht lange. Nachteil ist allerdings das Gewicht und dass der Strahl immer den gleichen Druck hat. Da ist eine Plastikflasche wieder im Vorteil. Die kann ich quetschen und so einen schönen, kräftigen NS-Strahl erzeugen.

In Kombination mit den Dingen, die ich über die Jahre für mich gefunden habe, komme ich der Realität schon recht nahe.

Genau das habe ich über die Jahre für mich gesucht. Vielleicht hilft meine Erfahrung ja auch jemand anderem dabei, seinen eigenen Weg zu finden.

Die folgenden Produkte nutze ich persönlich und sind Teil meiner eigenen Erfahrung:

Massageöl-Wärmer

Korken - Ersatzkorken Karaffe

Ausgießer

Einstichthermometer

Glasflaschen - in jedem Getränkehandel vorhanden

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Fragebox:

Wie kann man Natursekt erwärmen?

Laut diesem Erfahrungsbericht hat sich die Mikrowelle nicht bewährt, weil sie ungleichmäßig erwärmt und das Ergebnis deutlich verschlechtert hat. Besser funktioniert ein Massageölwärmer mit einstellbarer Themperatur. So lässt sich der Natursekt langsam auf Körpertemperatur bringen und diese Temperatur auch halten.

Welche Temperatur sollte Natursekt haben?

Frischer Natursekt verlässt den Körper mit ungefähr 37 °C. Was letztendlich bevorzugt wird, ist Geschmackssache. Der Gastautor orientiert sich bewusst an dieser Körpertemperatur, weil sie sich für ihn am natürlichsten und möglichst nah an quellfrisch anfühlt.

Kann man Natursekt einfrieren?

Ja. Laut diesem Erfahrungsbericht lässt sich Natursekt in kleinen Schnapsflaschen (50 ml oder 95 ml) gut einfrieren. Wichtig ist, die Flaschen wegen der Ausdehnung nicht komplett zu füllen und sie stehend einzufrieren.

Wie lagert man Natursekt richtig?

Nach den Erfahrungen des Gastautors bleiben randvoll gefüllte Flaschen qualitativ länger stabil, weil möglichst wenig Luft in der Flasche verbleibt. Wer Natursekt nicht einfrieren möchte, sollte ihn möglichst kühl und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt lagern. Außerdem empfiehlt er, einen Teil direkt zu genießen und den restlichen Vorrat in kleinere Flaschen umzufüllen und einzufrieren.

Glas- oder Plastikflasche für Natursekt?

Beides hat nach seinen Erfahrungen Vor- und Nachteile. Glasflaschen halten die Wärme nach dem Erwärmen länger, sind dafür schwerer und erzeugen immer einen gleichmäßigen Strahl. Plastikflaschen lassen sich zusammendrücken und ermöglichen dadurch einen kräftigeren NS-Strahl.

Wie nah kommt gekaufter Natursekt an quellfrisch heran?

Nach Aussage des Gastautors überraschend nah, vorausgesetzt, Temperatur, Flasche und Handhabung stimmen.